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PROFFIX SWISS BIKE CUP LUGANO


Für das letzte Rennen meiner Saison stand ein etwas spezielleres Rennen in Lugano an. Auf dem Programm stand ein Short Race, welches sich durch eine Renndauer von lediglich 20 Minuten auszeichnet. Die Strecke dazu führte mitten durch die Altstadt von Lugano, hatte viele enge Kurven und einen steilen Anstieg mit einer Treppenabfahrt.

Mit der speziellen Auflage des Rennens wurden die Karten neu gemischt. Alles war möglich, auch im Rennen um die Gesamtwertung vom Proffix Swiss Bike Cup, der nationalen Rennserie. Vom zweiten bis zum vierten Gesamtrang lagen lediglich 15 Punkte. Ich konnte somit noch bis auf den zweiten Rang vorpreschen.

Am Start kam ich sehr gut weg und positionierte mich bis zur ersten Kurve auf dem zweiten Platz. Das Rennen war von Beginn weg extrem schnell und so gelang es einem Fahrer sich von der Gruppe abzusetzen. Leider war dies einer meiner Kontrahenten um das Overall Podium. Ich habe normalerweise in der Startphase des Rennens immer Mühe das hohe Tempo mitzugehen und so hatte ich auch hier Mühe mitzuhalten. Ich befand mich das ganze Rennen in einer Verfolgergruppe von drei Fahrern. In der letzten Runde schlossen dann noch zwei weitere Fahrer zu uns auf und so kam es zum Massensprint von Platz zwei bis sechs.

Mit den Treppen und Kurven von Lugano in den Beinen wurde ich nur ganz knapp Letzter dieser Gruppe. Durch diesen 6. Platz konnte ich mir den 4. Platz im Gesamtklassement sichern. Ich war etwas enttäuscht, da ich mir wirklich mehr erhoffte, doch bei einem solchen Rennen kann alles passieren und ich konnte viele Erfahrungen sammeln.

Jetzt werde ich mir etwas Erholung und Abstand vom Velo gönnen, um Mitte Oktober wieder hoch motiviert mit dem Training für die neue Saison in der Elite-Kategorie zu starten.

MTB WORLDCUP LENZERHEIDE


Nach 4 Wochen ohne Rennen war es wieder soweit. Der Heimweltcup in der Lenzerheide stand auf dem Programm. Um mich optimal darauf vorzubereiten und mich an die Höhe zu gewöhnen, reiste ich bereits am Dienstag an. Bis am Donnerstag trainierte ich noch nicht auf der Strecke und probierte mich zuerst einmal an die Höhenluft anzuklimatisieren. Am Donnerstag wechselte ich dann die Unterkunft und quartierte mich zusammen mit der Nationalmannschaft im Hotel ein. Zugleich war dies der erste Tag an dem wir auf der Strecke trainieren konnten. Die Strecke war gespickt mit vielen Wurzeln, welche es einem nicht einfach machten, in einem schönen Fluss zu fahren. Die Wurzeln schüttelten einem so richtig durch. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten einen guten Rhythmus zu finden, nach zwei Trainings auf der Strecke und Anpassungen an der Federung und am Luftdruck der Reifen, fühlte ich mich endlich wohl auf dem Rundkurs.

Das Rennen startete dann am Sonntag um 16.10 Uhr. Mit der Startnummer 114, war ich am Start wieder einmal zuhinterst zu finden. Bereits nach den ersten 100 Metern wurde ich von einem Sturz von Fahrern vor mir gebremst, nichts desto trotz probierte ich alles, um weiter nach vorne zu kommen. In der ersten Runde funktionierte dies allerding nicht so super, da es sehr viel Stau in den technischen Passagen gab und ich oftmals sogar laufen musste. Danach ging es immer besser und ich konnte stetig Fahrer überholen, sodass ich diesmal das ganze Rennen bis zum Schluss fahren konnte und zuletzt den 71. Platz belegte. Eigentlich bin ich zufrieden mit meiner Leistung, der Platz dürfte natürlich besser sein aber seit dem ersten Weltcup-Rennen konnte ich stets dazu lernen und kam immer weiter nach vorne. Das stimmt mich positiv für die nächsten Weltcuprennen in der Saison 2020.

PROFFIX SWISS BIKE CUP ANDERMATT


Nach einer trainingsreichen Woche mit der Strassen Aargauermeisterschaft in Kaisten und dem Strassenrennen in Steinmaur, war diese Woche eher lockeres Training angesagt. Am Samstagmorgen reiste ich dann nach Andermatt für eine weitere Etappe des Proffix Swiss Bike Cup. Als wir dort ankamen, absolvierte ich noch ein paar Runden auf der Strecke, um mich an das Terrain zu gewöhnen. Der Start war dann am Sonntag um 9.35 Uhr bei strahlend blauem Himmel. Aufgrund des frühen Starts war es noch nicht allzu heiss, aber trotzdem durfte man die Hitze nicht unterschätzen. Am Start kam ich gut weg, musste allerdings im zweiten Anstieg der ersten Runde die Spitze ziehen lassen. Die erste von sieben Runden, beendete ich auf dem 13. Zwischenrang, mit welchem ich natürlich noch nicht ganz zufrieden war. In der zweiten Runde fand ich meinen Rhythmus und konnte sehr konstante Runden fahren. Dadurch machte ich auch einige Plätze gut und fand mich in der vierten Runde auf dem 7. Platz, nur wenige Sekunden hinter dem 5. Platzierten. Mein Saisonziel, in die Top 5 zu fahren, war somit in greifbarer Nähe. Im Verlauf der vierten Runde konnte ich zu den zwei vorderen Fahrern aufschliessen. Da ich mich sehr gut fühlte, setzte ich mich zugleich an die Spitze dieser Gruppe und fuhr mit einem hohen Tempo weiter. Durch diese Tempoverschärfung konnte ich mich von den anderen beiden Fahrern absetzen und fuhr wiederum alleine, jetzt jedoch auf dem 5. Platz. In der vierten Runde fuhr ich zudem die schnellste Rundenzeit aus allen Fahrern der ganzen Kategorie und kam folglich auch dem 4. Platzierten immer näher. Ich konnte bis auf 5 Sekunden zu ihm aufschliessen, leider fehlte mir dann aber die Energie, um diese Lücke noch ganz zu schliessen und ich beendete das Rennen auf dem 5. Schlussrang.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Rennen und freue mich sehr auf die Rennen, die noch folgen. Die nächste Woche werde ich nochmals sehr intensiv zu Hause trainieren und am 11. Juli werde ich nach Les Gets (F) reisen, um dort mein nächstes Weltcup Rennen zu absolvieren. Gleich danach werde ich mich in Italien am Lago Maggiore für den letzten Teil der Saison vorbereiten.

SCHWEIZERMEISTERSCHAFT GRÄNICHEN


Nachdem ich am Montag sehr zufrieden mit dem zweiten Weltcup Rennen in Nove Mesto wieder zu Hause ankam, lag der Fokus die ganze Woche Voll und Ganz auf der Heim-Schweizermeisterschaft in Gränichen. Ich versuchte mich nach zwei anstrengenden Wochenenden so gut es ging zu erholen und trotzdem noch einige Trainings auf der heimischen Strecke zu absolvieren. Die Strecke verlief, bis auf den Teil in der Gränicher Kiesgrube, gleich wie letztes Jahr. Wir Gränicher Fahrer trainierten schon seit Wochen auf der Strecke, um den Heimvorteil optimal ausnutzen zu können. 

Dank dem verlängerten Auffahrtswochenende konnte ich am Donnerstag und Freitag nebst dem Aufbau des Renngeländes auch noch einige erholende Massnahmen vornehmen. Eine Massage am Freitag und ein Eisbad am Samstag bereiteten mich optimal auf das Rennen am Sonntag vor. Der Start erfolgte um 14.05 Uhr, fünf Minuten nach den Fahrern der Elite-Kategorie. Wie bereits am Samstag waren die 28°C im Schatten einer der Hauptkonkurenten. Die Hitze machte vielen Fahrern schon vor dem Rennen zu schaffen. Ich versuchte mich vor dem Rennen an möglichst kühlen Orten aufzuhalten und viel zu trinken. Letzteres hatte auch während dem Rennen höchste Priorität. Vor dem start mahnte mich auch mein Trainer Beat Stirnemann noch einmal, nicht zu schnell zu starten und meinen Körper nicht zu überhitzen.

Am Start kam ich gut weg und konnte das Tempo im langen Startanstieg gut mithalten. Ich platzierte mich beim Eingang in den ersten Trail ungefähr in der Mitte des 52-köpfigen Feldes. Anfangs hatte ich Mühe mich richtig zu Verpflegen, da ich nicht wusste, ob mein Körper nun isotonische Getränke oder kühlendes Wasser nötig hatte. Einige Fahrer konnten der Hitze nicht standhalten und so konnte ich im Verlauf des Rennen einen Platz nach dem anderen gutmachen. In der Kiesgrube der dritten von sechs Runden merkte ich, dass sich mein Körper mehr und mehr erhitzte und ich in den Tech-Zonen mehr Wasser zur Kühlung nehmen muss, damit die Hitze nicht auch Herr über mich werden würde. Ich konnte mich davon jedoch schnell wieder erholen. Im Startanstieg in der vierten Runde wurde ich schliesslich vom Leader der Elite, Nino Schurter, eingeholt. Ich gab mächtig Gas und konnte bis zur nächsten Kurve dranbleiben. Während dem ganzen Rennen fanden Mirco Näf, ebenfalls ein Gränicher, und ich immer wieder den Anschluss zueinander. Unser Rhythmus passte gut zusammen und so absolvierten wir den grössten Teil der Strecke zusammen. In der letzten Runde ging ich als erster von uns beiden in den letzten Trail und konnte ihn dort einige Meter distanzieren. Diese paar Sekunden konnte ich dann bis ins Ziel durchziehen. Am Ende gelang mir der 21. Platz, womit ich sehr zufrieden bin. Ich konnte den Heimvorteil vor allem in den technischen Passagen optimal nutzen und mich stetig nach vorne arbeiten. 

Ich möchte mich bei allen Sponsoren, Familie und Freunden bedanken, die sich die Zeit genommen haben, mich in Gränichen zu unterstützen und die mir durch das laute Zurufen die Motivation gaben, noch einige Plätze mehr einzufahren.

MTB WORLDCUP ALBSTADT

 

Nach dem Rennen in Lostorf am 28. April wurde ich von Nationalcoach Bruno Diethelm für die beiden Weltcup-Rennen in Albstadt und Nove Mesto aufgeboten. Ich habe mich riesig über diese Möglichkeit gefreut und so reiste ich letzten Donnerstag nach Albstadt. Wir konnten bereits nach Ankunft auf die Strecke. Sie wurde im Gegensatz zu den letzten Jahren an einigen Stellen etwas vereinfacht und abgeändert, da einige Stellen sehr schlammig waren. Wir bezogen unsere Zimmer und wurden am Abend von Bruno bekocht. Auch am Freitag drehten wir einige Runden auf der Strecke. Am Samstag galt es dann ernst. Der Start sollte um 14.30 Uhr erfolgen. Ich fühlte mich gut und auch ein wenig nervös, jedoch nicht mehr als sonst auch. Ich hatte den Startplatz 151 von 152 und musste somit zuhinterst einstehen. Ich versuchte beim Start den Überblick zu bewahren und nach möglichen Lücken und Überholmöglichkeiten Ausschau zu halten. Dies klappte sehr gut und ich konnte in eine etwas grössere Lücke vorfahren. Doch ich hatte mich zu früh gefreut, denn gleich darauf kam es vor mir zu einem Sturz, wodurch ich wieder nach hinten fiel. Von da an versuchte ich trotz viel Verkehr einen Platz um den anderen gut zu machen. Die Runde wurde durch die Entschärfungsmassnahmen sehr schnell und die vielen Konkurrenten auf der Strecke machte die Angelegenheit teils mühsam und unnötig anstrengend. Die Taktik war jedoch von Anfang an Vollgas zu fahren und uns nicht zu schonen. Dies setzte ich wohl fast zu konsequent um, denn nach der dritten Runde kam ich an meine Grenzen. Ich konnte mich nicht mehr rechtzeitig erholen und wurde schlussendlich nach der vierten Runde auf Grund der 80%-Regel aus dem Rennen genommen. Trotzdem bin ich mit meiner Leistung der ersten drei Runden zufrieden. Ich wusste, dass es kein Einfaches sein wird, mich als Letzter einzureihen und auf einer sehr engen Strecke gegen sehr viele Konkurrenten durchzusetzen. Natürlich bin ich enttäuscht, dass es mich nach Rennhälfte etwas hinstellte, aber ich werde sicherlich versuchen an diesem Problem zu arbeiten. Nächstes Wochenende werde ich mit der Nationalmannschaft nach Nove Mesto reisen und bekomme eine weitere Chance, mich im U23-Feld an einem Weltcup Rennen zu beweisen. Bis dahin werde ich zu Hause eher lockere Trainings absolvieren, bevor wir am Donnerstag mit dem Flugzeug nach Prag fliegen. Ich bedanke mich beim Swiss Cycling Team für die tolle Unterstützung und freue mich bereits auf nächste Woche.

GP AARETAL

 

Am Ostermontag durfte ich, nachdem ich von der Nationalmannschaft dafür selektioniert wurde, ein Strassenrennen absolvieren. Das Rennen, welches über 20 Runden à 5.2 km führte, war von Beginn weg sehr schnell und hektisch. Die Amateur-Kategorie startete gleichzeitig mit den Elite-Fahrern. Es war mir also klar, dass das Tempo hoch sein wird. Auch nach den ersten Runden wurde es nicht ruhiger und wir fuhren konstant mit einem Schnitt von 45 km/h.

Schon bald verloren wir die ersten Fahrer, ich konnte mich jedoch gut positionieren und mich ein wenig im Fahrerfeld verstecken, sodass ich etwas Energie sparen konnte. Ich versuchte mich jeweils möglichst weit vorne im Feld einzureihen, damit ich auf der kurvigen Runde nicht den Anschluss an das Feld verliere. Durch die warmen Temperaturen war die Verpflegung sehr wichtig. Ungefähr in der Rennhälfte spürte ich den Anflug von leichten Krämpfen in den Beinen, konnte diese jedoch auch schnell durch genügend Getränke und Gels unterdrücken. Einige Runden vor Schluss konnten einige Fahrer dem Feld davonziehen, wodurch sich eine Führungsgruppe bildete. Schlussendlich kamen diese Fahrer mit einem leichten Vorsprung zum riesigen Feld ins Ziel. Ich befand mich im Feld und leider fehlte mir dann nach 104 km die Kraft, um mich im Schlusssprint gut zu positionieren. Schlussendlich positionierte ich mich gesamthaft auf dem 44. Platz und als 12. Amateurfahrer in einem starken Elite-Feld. Ich danke dem Swiss Cycling Team für die Unterstützung und die Organisation. Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf des Rennens und freue mich jetzt schon auf das nächste. Dann wieder auf dem Mountainbike am Argovia Cup in Lostorf.

ERFOLGREICHER SAISONSTART


Am 24. März fuhr ich mein erstes Schweizer Mountainbike Rennen der neuen Saison. Das regionale Rennen in Wittnau war für mich der letzte Test vor dem offiziellen Saisonstart.

Bei einem kleinen Starterfeld in der Kategorie Elite fuhr ich auf den soliden 2. Platz.

 

Am 31. März war es dann soweit. Der wirkliche Saisonstart bei dem Argoviacup in Hochdorf. Ermutigt von meinem 2. Platz in Wittnau freute ich mich sehr auf das Rennen.

Der Start gelang mir sehr gut und ich konnte mich als dritter einreihen. Beim ersten Anstieg wurde mächtig Tempo gemacht und mir gelang der Sprung in die Spitzengruppe von 3 Fahrern. Zu dritt fuhren wir dann ab der ersten Runde vorne weg, da die Strecke viele flache Passagen beinhaltete, waren wir uns schnell einig zusammen zu arbeiten. In der letzten Runde musste ich leider abreissen lassen und den letzten Kilometer alleine zurücklegen. Ich beendete das Rennen auf dem dritten Platz. Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf des Rennens und meiner Form.

TRAININGSLAGER ALICANTE UND STELLENBOSCH


Wie schon vor einem Jahr, verbrachte ich die freien Tage über Weihnachten und Neujahr wieder in Spanien, besser gesagt in Alicante, um mich in einem ersten Trainingslager auf die neue Saison vorzubereiten. Die Wetterbedingungen waren optimal für lange Trainingseinheiten und zusammen mit zwei Trainingskollegen war das Training sehr kurzweilig und machte eine Menge Spass. Wir begannen den Tag meist um 8 Uhr mit einem Morgenfooting noch vor dem Frühstück. Um 10 Uhr gingen wir dann für circa 4 - 6 Stunden auf das Rennvelo. Die zwei Wochen in Spanien waren sehr effizient und bilden eine gute Grundlage für die kommende Saison.


Am 25. Januar flog ich dann für ein weiteres Trainingslager für zwei Wochen in den Süden. Diesmal jedoch nach Südafrika und nicht mit dem Rennvelo, sondern mit dem Bike im Gepäck. Dort sind die Wetterbedingungen im Moment optimal, denn es herrscht zurzeit Sommer. In Südafrika, genauer gesagt in Stellenbosch, wo ich mich aufhielt, ist eine kleine Mountainbiker-Hochburg entstanden und das Gelände ist optimal, um auf dem Bike zu trainieren. Ich war jedoch nicht nur zum Trainieren dort, sondern auch für das erste Rennen der Saison, welches zudem auch gleich mein erstes Rennen in der Elite Kategorie war.

Am Start musste ich als Jüngster fast in der letzten Reihe einstehen, was sich bei der staubigen Strecke nach etwa 10 Metern als Nachteil herausstellte. Durch alle anderen Fahrer wurde so viel Staub aufgewirbelt, dass ich kaum noch den Boden sah. Doch ich hatte Glück, wurde in keinen Sturz verwickelt und kam sehr gut weg. Im ersten Anstieg konnte ich das Tempo der Profis gut mitgehen und verlor nur sehr wenig Zeit auf der ersten Runde. Ich fand eine gute Gruppe mit starken Fahrern, der ich mich anschloss, allerdings merkte ich nach 40 Minuten, dass ich etwas schnell gestartet war und mit der Wärme zunehmend zu kämpfen hatte. Ich musste also ein bisschen Tempo rausnehmen und die Gruppe ziehen lassen. Zunehmend fühlte ich mich wieder besser und konnte gegen Ende nochmals einige Plätze gutmachen. Im Ziel war es schlussendlich Platz 21 in einem stark besetzten Elite-Feld von rund 65 Startenden.

 Am Folgetag stand bereits das nächste Rennen auf dem Programm. Erneut war das Starterfeld beachtlich und ich war wieder zuhinterst zu finden. Ich sah dies allerdings nicht als Nachteil. Auch diesmal kam ich am Start sehr gut weg, doch ich merkte schnell, dass die Beine nicht mehr so frisch waren wie am Vortag. Damit hatte ich allerdings gerechnet und somit meine Taktik auf einen eher verhaltenen Start und einen stetigen Steigerungslauf ausgelegt. Ich fuhr konstante Rundenzeiten und konnte immer wieder ein paar Plätze gut machen. Am Schluss resultierte dann jedoch nur Platz 32 von 60 Startenden. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung in den beiden Rennen und dem Verlauf meiner körperlichen Form.

Nun gilt es zu Hause kontinuierlich weiter zu trainieren, denn schon bald geht es auch bei uns in der Schweiz wieder los mit den ersten Rennen. Darüber werde ich euch selbstverständlich gerne wieder auf dem Laufenden halten, sobald es soweit ist.

PROFFIX SWISS BIKE CUP LUGANO


Am Wochenende vom 22./23. September fand in Lugano der letzte Lauf des Proffix Swiss Bike Cup statt. Zugleich war es auch mein letztes Rennen dieser Saison. Auf der Streckenbesichtigung fühlte ich mich gut. Die Strecke, die einen langen Anstieg und eine lange Abfahrt beinhaltete, war sehr anstrengend und staubig.

Am Start kam ich gut weg und konnte mich gut positionieren für die Abfahrt. Das Rennen war sehr lang, darum probierte ich meine Kraft einzuteilen, um am Schluss noch einmal einen draufzusetzen. Dies gelang mir und ich konnte in der letzten Runde noch ein paar Plätze gut machen. Somit beendete ich das letzte Rennen der Saison auf dem 15. Platz.

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