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MTB WORLDCUP LEOGANG 

13.06.2021


Ich durfte nach einer weiteren Selektion erneut mit der Nationalmannschaft an den Weltcup, diesmal in Leogang Österreich reisen. Am Donnerstag nahmen wir die fünfstündige Autofahrt nach Leogang in Angriff und besichtigten am Nachmittag das erste Mal die Strecke, welche mir bis dahin noch unbekannt war. Letztes Jahr fand hier nämlich die Weltmeisterschaft unter garstigen Bedingungen statt, für welche ich mich dazumal nicht selektionieren konnte. Ich hoffte schon einmal auf etwas bessere Wetterbedingungen. Die Runde, die es am Sonntag sechs Mal zu absolvieren galt, ist bekannt für lange und steile Anstiege, was ich sehr gerne habe. Da es immer wieder mal kurz regnete, war die Strecke auch immer etwas feucht, was die Abfahrten etwas schwieriger machte. Am Samstag absolvierte ich dann mein letztes Training auf der Strecke. Ich fühlte mich sehr gut und freute mich auf das Rennen am Sonntag.

Anders als an den letzten beiden Weltcup-Rennen, fuhren die U23 ihr Rennen am gleichen Tag wie die Elite, weshalb wir auch bereits um 10:15 Uhr starteten. Insgesamt waren etwas mehr als 90 Fahrer am Start und ich hatte die Startnummer 66. Ich kam gut weg und konnte gleich einige Plätze gutmachen. Nach der Startrunde befand ich mich bereits auf dem 40. Platz und konnte mich in der folgenden Runde gar auf den 32 vorkämpfen. Leider konnte ich diese Pace nicht durchziehen und ich verlor von Runde zu Runde wieder ein paar Plätze. Schlussendlich beendete ich das Rennen auf dem 39. Platz. Definitiv nicht wo ich hin wollte, erhoffte ich mir doch bei diesem Rennen einen Top 25 Platz, um endlich die ersten Punkte sammeln und so beim nächsten Weltcup einige Reihen weiter vorne starten zu können. Etwas enttäuscht reiste ich also von Leogang zurück nach Hause, wo ich nächstes Wochenende mein Heimrennen in Gränichen bestreiten darf. Trotz ernüchterndem Resultat in Leogang bestärkt mich mein Gefühl im Training, welches mir sagt, dass ich auf dem richtigen Weg bin.