News Trainingslager 2019

TRAININGSLAGER ALICANTE UND STELLENBOSCH

Januar 2019


Wie schon vor einem Jahr, verbrachte ich die freien Tage über Weihnachten und Neujahr wieder in Spanien, besser gesagt in Alicante, um mich in einem ersten Trainingslager auf die neue Saison vorzubereiten. Die Wetterbedingungen waren optimal für lange Trainingseinheiten und zusammen mit zwei Trainingskollegen war das Training sehr kurzweilig und machte eine Menge Spass. Wir begannen den Tag meist um 8 Uhr mit einem Morgenfooting noch vor dem Frühstück. Um 10 Uhr gingen wir dann für circa 4 - 6 Stunden auf das Rennvelo. Die zwei Wochen in Spanien waren sehr effizient und bilden eine gute Grundlage für die kommende Saison.


Am 25. Januar flog ich dann für ein weiteres Trainingslager für zwei Wochen in den Süden. Diesmal jedoch nach Südafrika und nicht mit dem Rennvelo, sondern mit dem Bike im Gepäck. Dort sind die Wetterbedingungen im Moment optimal, denn es herrscht zurzeit Sommer. In Südafrika, genauer gesagt in Stellenbosch, wo ich mich aufhielt, ist eine kleine Mountainbiker-Hochburg entstanden und das Gelände ist optimal, um auf dem Bike zu trainieren. Ich war jedoch nicht nur zum Trainieren dort, sondern auch für das erste Rennen der Saison, welches zudem auch gleich mein erstes Rennen in der Elite Kategorie war.

Am Start musste ich als Jüngster fast in der letzten Reihe einstehen, was sich bei der staubigen Strecke nach etwa 10 Metern als Nachteil herausstellte. Durch alle anderen Fahrer wurde so viel Staub aufgewirbelt, dass ich kaum noch den Boden sah. Doch ich hatte Glück, wurde in keinen Sturz verwickelt und kam sehr gut weg. Im ersten Anstieg konnte ich das Tempo der Profis gut mitgehen und verlor nur sehr wenig Zeit auf der ersten Runde. Ich fand eine gute Gruppe mit starken Fahrern, der ich mich anschloss, allerdings merkte ich nach 40 Minuten, dass ich etwas schnell gestartet war und mit der Wärme zunehmend zu kämpfen hatte. Ich musste also ein bisschen Tempo rausnehmen und die Gruppe ziehen lassen. Zunehmend fühlte ich mich wieder besser und konnte gegen Ende nochmals einige Plätze gutmachen. Im Ziel war es schlussendlich Platz 21 in einem stark besetzten Elite-Feld von rund 65 Startenden.

 Am Folgetag stand bereits das nächste Rennen auf dem Programm. Erneut war das Starterfeld beachtlich und ich war wieder zuhinterst zu finden. Ich sah dies allerdings nicht als Nachteil. Auch diesmal kam ich am Start sehr gut weg, doch ich merkte schnell, dass die Beine nicht mehr so frisch waren wie am Vortag. Damit hatte ich allerdings gerechnet und somit meine Taktik auf einen eher verhaltenen Start und einen stetigen Steigerungslauf ausgelegt. Ich fuhr konstante Rundenzeiten und konnte immer wieder ein paar Plätze gut machen. Am Schluss resultierte dann jedoch nur Platz 32 von 60 Startenden. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung in den beiden Rennen und dem Verlauf meiner körperlichen Form.

Nun gilt es zu Hause kontinuierlich weiter zu trainieren, denn schon bald geht es auch bei uns in der Schweiz wieder los mit den ersten Rennen. Darüber werde ich euch selbstverständlich gerne wieder auf dem Laufenden halten, sobald es soweit ist.

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